• Trotz Krise: Wohnungen Hamburg werden weiter gebaut

    Auch 2009 floss etwa eine halbe Million Euro in den Norderstedter Haushalt. Im Genehmigungsverfahren befinden sich in der Stadt der Metropoleregion Hamburg derzeit 42 Bebauungspläne, auch Wohnungen Hamburg gehören dazu.

    Veröffentlicht am 11. 2010

    In Norderstedt trotzt der Gewerbe- und Wohnungsbaumarkt der Krise. Bei der Vorstellung des Programms der Bauherren-Infomesse Nr. 1 für den Raum Hamburg und Schleswig-Holstein erklärte dies der Norderstedter Oberbürgermeister. Da Norderstedt zur Metropoleregion und Agglomeration Hamburg gehört, werden also wieder viele Wohnungen Hamburg gebaut. Die Entwicklung der städtischen Einnahmen aus den Baugebühren seien das Hauptindiz für die rege Bautätigkeit, so der Oberbürgermeister. Im Jahr 2009 lagen diese Einnahmen aus Baugebühren bei etwa 500.000 Euro, dies war auch in den Vorjahren so. Im Moment gibt es 42 laufende Genehmigungsverfahren, in den 40 Jahren seit der Gründung Norderstedts hat die Verwaltung 266 Bebauungspläne durchgewunken. In Norderstedt müssen bis zum Jahr 2030 etwa 3.850 Wohnungen Hamburg gebaut werden, besagt eine Prognose der städtischen Planer.

    Zurückhaltung macht man 2010 jedoch bei potenziellen Bauherren aus. Da es sich um ein Schlüsseljahr der Weltwirtschaftskrise handelt, weiß niemand, wie sich die Finanzen und damit auch die Wirtschaft entwickelt. Ein Bankenvorstand erklärt, dass die finanziellen Rahmenbedingungen für den Bau von Wohnungen Hamburg so gut wie noch nie seien, aber Angst vor dem Jobverlust vorherrschten. Die Situation sei dennoch für viele Familien verlockend. So macht der Banken-Experte an einer Modellrechnung klar, dass man bei fixer monatlicher Belastung eine Immobilie bauen könne, wenn man eine monatliche Mehrbelastung von 700 oder 800 Euro habe, zuzüglich Kapital in Höhe von 20 % der Bausumme.

    Heute würden an dem Baumarkt jedoch ganz besondere Anforderungen der Kunden gestellt. Der Experte erläutert, dass derjenige, der heutzutage Karriere machen wolle und im Eigenheim leben möchte, damit rechnen sollte, dass er für den Job kurzfristig auch mal eine Standortänderung einplanen müsse. Somit sollten mehr Immobilien auf dem Markt sein beziehungsweise gebaut werden, die man leicht wieder veräußern kann, was am besten dann gehe, wenn sie möglichst einfach in Ausstattung und Form seien. Ein Faktor sei schließlich auch die Verbindung von Wohnen und Arbeit.