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Zahnersatz-Kosten können sehr schmerzhaft sein
Bei Zahnschmerzen sind mögliche Zahnersatz-Kosten unangenehme Begleiterscheinungen. Nur wer gut vorsorgt und sich informiert, kann diese Kosten niedrig halten und viel Geld sparen.
Veröffentlicht am 24. 2010"Mutti, Mutti - er hat überhaupt nicht gebohrt." Glücklich jedes Kind, das so vom Zahnarztstuhl kommt. Bei Erwachsenen allerdings ist die Realität anders. Mangelnde Zahnhygiene, zu viel Zuckergenuss oder einfach nur schlechte Zähne - irgendwann helfen auch Bohren und Füllen nicht mehr, der Zahn geht verloren. Bald auch mehrere. Spätestens dann stellt sich die Frage nach der Art und Weise, wie die Lücken geschlossen werden, und was der Zahnersatz kosten wird.
Die deutschen Krankenkassen sind bei der Kalkulation für Zahnersatz-Kosten fein heraus. Sie haben für jede Behandlungsform einen Kostenpauschale festgesetzt, den Rest muss der Patient aus eigener Tasche berappen. Und da werden für einen zu ersetzenden Zahn schnell mal ein paar Hundert oder sogar über tausend Euro fällig. Wer sich dagegen schützen möchte, muss eine private Zahnersatz-Versicherung abschließen - oder sich nach preiswerten Alternativen umschauen. Dies tun immer mehr Patienten, die nicht mehr in der Lage sind, die hohen Rechnungen für Zahnersatz aus eigener Tasche zu bezahlen, oder dies nicht wollen. Für die komplette Rekonstruktion eines Oberkiefers mit mehreren Implantaten werden schnell Kosten fällig, für die man einen komfortablen Mittelklassewagen kaufen könnte - neu, nicht gebraucht.
Immer mehr Patienten sind deshalb in den vergangenen Jahren in das osteuropäische Ausland gefahren und haben sich ihren Zahnersatz dort anfertigen und einsetzen lassen. Zahnärzte und Zahnlabors in Deutschland haben diesen Trend erkannt und bieten - teils mit Unterstützung der Krankenkassen - ihren Patienten an, Zahnprothesen im Ausland fertigen zu lassen und die eingesparten Kosten an den Patienten weiter zu geben. So wird heute recht viel Zahnersatz in der Türkei und in China gefertigt. Die dort arbeitenden Betriebe sind ISO-zertifiziert und arbeiten nach den Material- und Konstruktionsprinzipien deutscher Zahnlabors. Dieser Trend zur Verlagerung kostenintensiver Zahnlaborarbeiten ins Ausland hat bereits dazu geführt, dass nun auch in Deutschland zahnärztliche und prothetische Arbeiten zumindest nicht teurer angeboten worden als noch vor einigen Jahren. Wer allerdings in Polen, Tschechien oder Ungarn seinen Zahnersatz anfertigen lässt, bekommt dort in aller Regel nicht nur eine sehr gute Arbeit und Betreuung, er spart vor allem viel Geld, bis zu 60 % der Kosten, die in Deutschland zu veranschlagen sind. Und das bei identischen Materialien und guter ärztlicher Versorgung.